Steinbeis-Europa-Zentrum

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Geschichte des Steinbeis-Europa-Zentrums (SEZ)

  • 1990

Das SEZ wurde als operationelle Einheit des Europabeauftragten des Wirtschaftsministers Baden-Württemberg gegründet. Gründervater war Hans J. Tümmers, erster Europabeauftragter. Das Büro startete mit zwei Mitarbeitern.

  • 1993

Das SEZ wird neben drei weiteren Zentren in Deutschland EU-Verbindungsbüro für Forschung und Technologie (Value Relay Centre). Das Netzwerk der Value Relay Centre wurde von der Europäischen Kommission unter dem 3. Forschungsrahmenprogramm ins Leben gerufen. Inzwischen beschäftigt das SEZ fünf Mitarbeiter.

  • 1994

Die Value Relay Centres werden im Programm Innovation der EU zu den Innovation Relay Centres. Das SEZ wird Konsortiumführer des Innovation Relay Centres (IRC) Stuttgart - Nürnberg - Erfurt, im 4. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission.

  • 1995

Prof. Peter Nieß wird zweiter Europabeauftragter. Am SEZ arbeiten inzwischen acht Mitarbeiter.

  • 1996

Die Tschechische Akademie in Prag wird Partner-IRC des SEZ und von Stuttgart aus beim Aufbau eines Dienstleistungsangebots unterstützt. Das SEZ-Team wächst auf zehn Mitarbeiter an.

  • 2000

Das SEZ wird Konsortiumführer des IRC D/CH. Partner sind THATI GmbH IRC in Erfurt und Osec Business Network Switzerland in Zürich. Gründung des SEZ Karlsruhe als zweiter Standort neben Stuttgart.

  • 2001

SEZ wird in Kooperation mit den anderen deutschen IRC Teil der Nationalen Kontaktstelle für KMU, im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit.

  • 2002

Prof. Norbert Höptner wird dritter Europabeauftragter. Das SEZ Karlsruhe wächst auf drei Mitarbeiter an.

  • 2004

Das SEZ startet in die nächste Vertragsperiode als IRC mit der Europäischen Kommission. Der Name des IRC D/CH ändert sich und wird zu IRC Stuttgart - Erfurt - Zürich.

  • 2005

10 Jahre Innovation Relay Centre Netzwerk - im Mai 2005 findet anlässlich des Jubiläums ein Innovationskongress mit dem Titel "Innovation durch Kooperation" in Zusammenarbeit mit den BMBF in Stuttgart statt. Das SEZ feiert sein 15-jähriges Bestehen.

  • 2006

Das Steinbeis-Europa-Zentrum wird erneut zur Nationalen Kontaktstelle für KMU in Baden-Württemberg ernannt, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Im Herbst erhält es die offizielle Bezeichnung der EU-Beratungstelle für die Hochschulen in Baden-Württemberg von Seiten des Landesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Euresearch wird der Schweizer Partner im IRC Stuttgart - Erfurt - Zürich. Das SEZ ist 29 Mitarbeiter stark, davon sechs in Karlsruhe.

  • 2008

Seit Januar 2008 ist das SEZ Partner im Netzwerk Enterprise Europe Network der Europäschen Kommission, GD Unternehmen und Industrie. Das Netzwerk ist der zentrale Ansprechpartner für alle Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Die Konsortialpartner sind Handwerk International (Konsortialführer), SEZ, das Wirtschaftsministerium und sieben IHKs (IHK Hochrhein-Bodensee, IHK Region Stuttgart, IHK Reutlingen, IHK Rhein-Neckar, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, IHK Südlicher Oberrhein, IHK Ulm).

Das SEZ wird Partner im European Business and Technology Centre, ein europäisches Projekt, das Unternehmen und Wissenschaftler beim Markteintritt in Indien unterstützt. Das SEZ wird zudem Mitglied im Vorstand des European Centre for Women and Technology mit Sitz in Drammen, Norwegen.

  • 2009

Das SEZ unterstützt ab Juni 2009 das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg bei den INTERERG IVB-Programmen in den Kooperationsräumen Nordwesteuropa, Miteleuropa und Alpenraum als Regionale INTERREG-Kontaktstelle.

Dr. Petra Püchner wird zur stellvertretenden Vorsitzenden des European Centre for Women and Technology gewählt.

  • 2010

Das SEZ und der Europabeauftragte des Wirtschaftsministers feiern ihr 20-jähriges Bestehen; das SEZ Karlsruhe wird 10 Jahre alt. Es hat nun 37 Mitarbeiter, 12 davon in Karlsruhe.